Sonderurlaub Vertragsbedienstete wien

Im März 2020 sah das COVID-19-Maßnahmengesetz (VO 96/2020) vor, dass der Arbeitgeber, während normalerweise eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Bezug auf die Nutzung von Urlauben erforderlich ist, nun einseitig Urlaub oder Auszeit anordnen kann, wenn Beschränkungen für den Eintritt in Räumlichkeiten und Dienstleistungen festgelegt werden. Der Arbeitgeber kann den Verbrauch von Urlaubsansprüchen aus den Vorjahren vollständig anordnen, vom laufenden Urlaubsjahr bis maximal zwei Wochen und insgesamt maximal acht Wochen. Eine Ausnahme von diesen Regelungen sind BefristungsarbeitsverträgeDeutscher Text. Sie enden mit Ablauf. Arbeitnehmer können mitfühlenden Urlaub nehmen, um schwer kranke Kinder zu betreuen oder bei sterbenden Verwandten zu sein, oder in solchen Fällen ihre Arbeitszeit reduzieren oder neu anordnen. Zwischen März und September 2020 ist ein spezielles “Corona-Kurzarbeitsprogramm” in Kraft. Die reduzierte Arbeitszeit muss im Durchschnitt zwischen 10 % und 90 % der tariflichen Regelarbeitszeit betragen, kann aber auch vorübergehend Null betragen. Die Gehälter der Lehrlinge werden zu 100 % von der öffentlichen Arbeitsverwaltung subventioniert, die monatlichen Bruttogehälter unter 1.700 € werden zu 90 %, die monatlichen Bruttogehälter von 1.700 bis 2.684 % um 85 % und die von 2.685-5.369 EUR um 80 % bezuschusst. Der Anteil des Arbeitgebers an den Sozialversicherungsbeiträgen wird ebenfalls vom Staat getragen. Die Arbeitnehmer können bis zu drei Monate in Kurzarbeit versetzt werden (mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere drei Monate). Das Beschäftigungsniveau muss im Unternehmen während des Programms und für einen Monat darüber hinaus beibehalten werden. Anträge auf Kurzarbeitsgeld werden mit 48 Stunden bearbeitet.

Arbeitnehmer haben Anspruch auf volle Bezahlung während des Krankheitsurlaubs für sechs bis 16 Wochen, je nach Dienstdauer, und die Hälfte für weitere vier Wochen. Für bestimmte Arbeitnehmer gelten besondere Schutzbestimmungen: Alle Arbeitgeber sind förderfähig, mit Ausnahme der Arbeitgeber im öffentlichen Sektor und in den politischen Parteien. Zeitarbeitsfirmen können diese Unterstützung nur in Anspruch nehmen, wenn sie nachweisen können, dass Arbeitnehmer, die an bestimmte Unternehmen entsandt werden, nicht in andere Unternehmen umgesiedelt werden können und dass das Unternehmen, in dem die Arbeitnehmer beschäftigt waren, seine Kernbeschäftigten für Kurzarbeit beim Öffentlichen Arbeitsamt (AMS) registriert hat. In solchen Fällen müssen zusätzliche Anforderungen erfüllt werden (z. B. besondere Vereinbarungen zwischen den Sozialpartnern). In Österreich ist die Standardarbeitszeit auf 10 Stunden pro Tag und 50 Stunden pro Woche begrenzt (Arbeitszeitgesetz, AZG Nr. 9 (1)). Darüber hinaus muss ein Durchschnitt von 48 Stunden pro Woche über einen 17-wöchigen Bezugszeitraum beibehalten werden. Tarifverträge können den Bezugszeitraum jedoch auf 26 und in besonderen Fällen auf 52 Wochen verlängern.

Abweichungen von der gesetzlichen Regelarbeitszeit sind nur innerhalb bestimmter vom AZG klar festgelegter Grenzen zulässig und müssen in Tarif- oder Betriebsverträgen geregelt werden. Es gibt jedoch fälle, in denen eine Verlängerung der Regelarbeitszeit (8h/Tag; 40h/Woche) ohne weitere Vereinbarungen der Sozialpartner möglich ist (siehe Liste der Regulierungsinstrumente der österreichischen Arbeitsaufsichtsbehörde): Arbeitnehmer, die im Rahmen der obligatorischen Sozialversicherung versichert sind, haben Anspruch auf ein gesetzliches Mutterschaftsgeld, das auf 100 % ihres Durchschnittslohns während des Urlaubs festgesetzt wird. In den ersten sechs Monaten des ersten Beschäftigungsjahres wird der Urlaubsanspruch proportional zur geleisteten Zeit berechnet.

filed under: Uncategorized